Würzburg blickt auf eine über 1300-jährige Geschichte zurück. Im Mittelalter entwickelte sich die Stadt zu einem bedeutenden wirtschaftlichen und geistlichen Zentrum. Heute ist Würzburg eine lebendige und innovative Universitätsstadt mit viel Tradition.

Seit 1200 entstand die ungewöhnlich große Anlage der Festung Marienberg, Sitz der Würzburger Fürstbischöfe, die im Spätmittelalter und in der Renaissance ausgebaut und erweitert wurde.

Das schönste Beispiel spätgotischer Architektur in der Altstadt ist die Marienkapelle, die ab 1377 errichtet wurde. Sie bildet gemeinsam mit dem benachbarten Falkenhaus den Glanzpunkt des Marktplatzes, das lebhaft pulsierende Herz der Altstadt.

An der Schwelle zur Neuzeit lebte über vierzig Jahre der berühmte Bildschnitzer und Steinbildhauer Tilman Riemenschneider in der Stadt. Viele herausragende Stein- und Holzarbeiten zeugen noch heute von seiner großen Meisterschaft.

Die Würzburger Residenz wurde seit 1720 nach den Plänen Balthasar Neumanns erbaut und ist seit 1981 UNESCO-Weltkulturerbe. Das Schloss stellt eine Glanzleistung des europäischen Barocks dar und manifestiert den Anspruch der Würzburger Fürstbischöfe auf Repräsentation und absolute Macht.

Der ab 1040 errichtete Kiliansdom ist der viertgrößte romanische Dom Deutschlands. Er birgt im Inneren viele bedeutende Kunstschätze.

Der sogenannte Grafeneckart dient bereits seit über 700 Jahren den Würzburgern als Rathaus. Das Gebäude zählt damit zu den ältesten Rathäusern Deutschlands.

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